Kinder sammeln für Kinder PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: kikodi   
Mittwoch, den 16. Dezember 2009 um 11:54 Uhr
kiga_teaser__Kinder_sammelStatt Weihnachten im Schuhkarton für Geschenke der Hoffnung wollte sich der Förderverein des Städtischer Kindergarten Ebern Regenbogen e.V. in diesem Jahr einer anderen Aktion annehmen. In einer Vorstandschaftssitzung wurde beschlossen, die diesjährige Sammelaktion für sozialschwache Kinder im Bundesgebiet - am besten in der hiesigen Region - zu starten.

Mitte November 2009 wurde im Städtischen Kindergarten Ebern Regenbogen ein Aufruf durch den Förderverein gestartet: Kinder sammeln für Kinder. Die Spendenbereitschaft der Kindergartenkinder und selbstverständlich deren Eltern und auch Großeltern war enorm und großzügig. Es wurden jede Menge Hygieneartikel, Schal, Mütze, Handschuhe, Nasch- und Spielsachen, aber auch einiges an Geld gespendet. Mit den Geldspenden konnten größtenteils Hygieneartikel zugekauft werden.

Zuvor hatte die 1.Vorsitzende des Fördervereins Regenbogen, Frau Kerstin Fertsch-Angermüller, Kontakt mit dem Tafelverein Haßberge aufgenommen. Es wurde die Vorgehensweise besprochen, mit der man den über 100 Kindern, meistens zwischen 110 und 120 (monatlich schwankend) aus dem Landkreis Haßberge, eine Vorweihnachtsfreude bereiten könnte. „Die Tafel“ des Landkreises Haßberge wird betreut durch die Diakonie, welche auch in Ebern jeden Donnerstag die Ausgabe von Lebensmitteln ua. vornimmt. Die Freude seitens „der Tafel“ war groß, dass sich der Städtische Kindergarten hier unterstützend einbringen möchte. Die Vorsitzende des Tafelvereins Haßberge – Frau Irmtraud Neubert – verwies auf ihre Mitarbeiterinnen in Ebern und Maroldsweisach, welche vor Ort bei der Ausgabe die Ansprechpartner sind. Mit Frau Hartmann und Frau Hempfling wurde die Bestückung der Päckchen, die verschiedenen Altersklassen und der beste Vergabezeitpunkt besprochen. An drei Tagen machten sich Helfer von Förderverein und Elternbeirat, zum Teil unter engagierter Mithilfe von Kindergartenkindern daran, Päckchen für die Kinder der Tafel zu packen. Gestaffelt nach Alter und Geschlecht wurden die Päckchen gepackt. Dabei achtete man darauf, dass neben Spiel- und Naschsachen auch immer Zahnbürste und Zahnpasta, Duschgel, Schal/Mütze oder Socken/Handschuhe mit im Päckchen waren.

Für die Kinder war natürlich wichtig, dass das beschenkte Kind auch eine Kleinigkeit zum Spielen im Päckchen vorfand. Zuhause wurden die Päckchen dann noch weihnachtlich verpackt. Letztendlich kamen über 70 Päckchen zusammen.

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